Bestiarium

Fantastisches aus Biologie, Paläontologie und Kryptozoologie

Archive for the ‘Vögel’ Category

Der bizarre Kamm der Hamburger Hühner

Mittwoch, August 25th, 2010

Vor kurzem war ich in dem kleinen Esslinger Zoo in der Nähe von Stuttgart. Der Zoo ist wirklich nur ziemlich klein, aber er bietet doch zumindest ein paar sehr interessante Bewohner, von denen ich einige bisher noch in keinem anderen Zoo irgendo sonst gesehen habe. Man findet dort zugegebenerweise nur eher wenige richtige Exoten, dafür aber auch eine Reihe von sehr interessanten Haustieren, darunter Hamburger Hühner. Diese trotz des etwas irreführenden Namens ursprünglich aus England kommende Hühnerrasse fällt vor allem durch einen ausgesprochen seltsamen Kamm auf. Statt des typischen Hahnenkammes besitzen sie eine breitflächige “Kappe” mit multiplen Reihen kleiner Zipfel und einem einzelnen langen nach hinten weisenden Zacken:

Es ist schon wirklich erstaunlich wie Mutationen und Selektion ein Organ wie den Kamm eines Hahnes derartig verändern können. Dies zeigt auch einmal wieder, dass man auch nicht nur bei Wildtieren, sondern auch bei Haustieren immerwieder sehr interessante Dinge entdecken kann.

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Schnabelfehlbildungen bei Vögeln

Mittwoch, August 11th, 2010

So, das wird der vorest mal letzte Post über Missbildungen, auch wenn ich natürlich schon noch eine Reihe von Photo auf Lager hätte. Aber ich möchte mal wieder über etwas anderes schreiben, zumal ich heute eine Reihe von neuen Zoophotos gemacht habe, von denen ich eigentlch auch einige auf dem Blog zeigen wollte. Also, heute vorerst zum letzten Mal, ein paar Abnormitäten aus dem Jagdmuseum Hørsholm.

Diesmal handelt es sich um Fehlbildungen bei Vogelschnäbeln. Die Schnäbel von Vögeln bestehen zum großen Teil aus Keratin, und wachsen zeitlebens weiter, teilweise sogar erstaunlich schnell. Die Hornscheiden des Ober-und des Unterkiefers schleifen sich dabei zu einem mehr oder weniger starken Grad gegenseitig ab, teilweise können auch Handlungen die zum Erlangen der Nahrung oder Bauen von Nistgelegenheiten zu einem erheblichen Verschleiß an Hornsubstanz führen, etwas bei Spechten. Die logische Folge davon ist, dass wie bei Säugetierzähnen mit Dauerwachstum fehlende Abnutzung zu ziemlich kuriosen Formen führen kann, etwa wenn Ober-und Unterkiefer durch Fehlbildungen oder Frakturen nicht mehr richtig aufeinanderpassen, und sich nicht gegenseitig abschleifen. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa dieser Tannenhäher, bei dem der Schnabel überkreuzt ist:

Hier sieht man noch mal wie stark Ober-und Unterkiefer gegeneinander verschoben sind:

Bei diesen beiden Nebelkrähen sieht man ebenfalls recht absonderliche Schnabelformen:

Bei dem weiter oben sitzenden Vogel könnte eventuell durch eine verletztungsbedingte Verlagerung des Unterkiefers die Kreuzbildung entstanden sein, bei der anderen Nebelkrähe und auch bei dem Tannenhäher habe ich aber eher den Verdacht, dass eine Wachstumsstörung vorlag, bei welcher der rechte Teil des Schnabels schneller wuchs, und so der ganze Schnabel nach links verdreht wurde.

Noch mal ein paar Köpfe von Rabenvögeln, bei denen die fehlende Abnutzung der Schnabelspitzen zu einer sehr stark ausgeprägten Kreuzbildung führte:

Hier sieht man noch zwei Fasane bei denene die Schnäbel ebenfalls, man kann es sich sicher schon denken, nicht gerade normal sind:

 

Was in diesen Fällen genau dahintersteckt, vermag ich aber auch nicht genau zu sagen. Hier ist noch mal ein präparierter Schädel eines Fasans, welcher ebenfalls einen recht deutlichen Kreuzschnabel aufweist:

Ein paar Albinos

Samstag, August 7th, 2010

Die Reihe von Kurisitäten wird heute mit einigen albinotischen und teilalbinotischen Tieren fortgeführt. Dieses Reh ist besonders interessant wie ich finde, da die nur partielle Weißfärbung des Fells fast schon wie bei einem domestizierten Tier aussieht:

Bild des Tages: Erzrabe

Sonntag, November 22nd, 2009

Da ich nun schon ziemlich lange nichts mehr geschriebe habe, dachte ich dass nun endlich mal wieder etwas Neues auf den Blog muss. Da ich schon beim letzten Beitrag über Vögel geschrieben habe, passt es vielleicht ganz gut, wenn der aktuelle Blogpost auch einen Vogel zum Inhalt hat. Es geht dabei um den Erzraben (Corvus crassirostris), eine riesige Rabenart, welche im Osten Afrikas vorkommt. Der Erzrabe erreicht eine Länge von 60-64 cm und ein Gewicht von 1,5 kg, womit er neben dem auch stellenweise bei uns heimischen Kolkraben (Corvus corax) zu den größten Rabenvögeln, und damit auch zu den größten Singvögeln der Welt zählt. Allerdings ist der Erzrabe noch weitaus auffälliger und beeindruckender als der Kolkrabe. Nicht nur der weiße Nackenbereich und die weiße Schnabelspitze einen starken Kontrast zum ansonsten pechschzwarze Gefieder darstellen, sondern vor allem auch der gewaltige Schnabel mit dem mächtigen konvex gebogenen Hornaufsatz machen diesen Vogel so auffällig, und fast unverwechselbar. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht jedoch mit dem sehr ähnlich gezeichneten und ebenfalls mit einem recht hochrückigen Schnabel ausgestattetem Geierraben (Corvus albicollis). Dieser ist mit einer Länge von 50-54 cm allerings etwas kleiner als der Erzrabe, und bewohnt auch ein viel größeres Gebiet, nämlich die komplette Südspitze Afrikas und weite Teile Ostafrikas bis in den Süden des Sudans und Äthiopiens. Dagegen ist der Erzrabe nur in einem weitaus kleineren Gebiet heimisch, welches sich über Teile Eritreas, Somalias und Äthiopoen erstreckt, und dort in Gebirgen bis in Höhen von 4000 Metern vorkommt. Ohne die genaueren Hintergründe zu kennen, wage ich an dieser Stelle mal zu behaupten, dass der Geierrabe die evolutionär gesehen ältere Art ist, und sich der Erzrabe aus dem Geierraben, bzw einer sehr ähnlichen früheren Form, entwickelt hat. Dafür sprechen nicht nur die sehr große Ähnlichkeit (eigentlich sieht der Erzrabe aus wie eine aufgeblasene Version des Geierraben), sondern auch die nur recht geringe lokale Verbreitung des Erzraben. Dieses Photo eines Erzraben habe ich im Zoologischen Museum von Kopenhagen gemacht:

Erzrabe Kopenhagen

Man sieht gut den extrem ausgeprägten Schnabel:

Erzrabe

Ähnlich dem Kolkraben ernährt sich der Erzrabe ebenfalls recht opportunistisch, wobei allerdings Aas und Insektenlarven, welche er auch vor allem aus dem Dung von Huftieren aufnimmt, eine wichtige Rolle spielen. Sie fressen aber auch menschliche Abfälle und Schlachtabfälle, und allem Anschein nach sogar Getreide.

Einige hybride Hühnervögel

Montag, Oktober 12th, 2009

Hier kommen wieder ein paar Photos aus dem Jagd-und Forstmuseum in Hørsholm . Es handelt sich dabei um einige interessante Hybriden verschiedener Hühnervögel. Es ist sehr interessant, dass eine ganze Reihe von sowohl phänotypisch als auch geographisch eigentlich teils sehr unterschiedlichen Arten Hybriden bilden können. Diese können völlig unterschiedliche Ursprünge habe, beispielsweise können sie in Gefangenschaft mehr oder weniger absichtlich entstanden sein, sie können aber auch teilweise durchaus natürlich Ursprungs sein. Leider weiß ich bei den folgenden Präparaten die Ursprungsgeschichten nicht kann also beispielsweise bei diesem Hybriden eines Auerhahnes mit einer Fasanenhenne nicht sagen, ob es sich hier um ein Kreuzungprodukt aus Volierenhaltung handelt, oder um einen Bastard der in einem Gebiet entstand, in dem sowohl Auerhähne als auch die ursprünglich nicht in Europa heimischen Fasane vorkommen.

Auerhahn-Fasan Hybrid

Ein weiterer Auerhahnhybride (über den ich wegen eines Exemplares aus dem Zoologischen Institut in Tübingen schon mal kurz gebloggt habe), der aber durchaus auch in freier Natur vorkommt, ist der sogenannte Rackelhahn, eine Kreuzung aus Auerhahn und Birkhuhn:

Rackelhahn

Fasane können aber nicht nur mit Auerhähnen Nachkommen zeugen, sondern auch mit Haushühnern, wie die beiden folgenden Hybriden zeigen:

 Fasan-Huhn-Hybride

Hybrid-Fasan

Bilder des Tages: Partielle Blässhuhn-Albinos

Montag, August 3rd, 2009

Da es schon wieder Montag wird, noch ein paar Photos. War es beim letzten Mal ein Reh das zu Lebzeiten übermäßig viele Pigmente ausbildete, so kommt heute ein Photo zweier Blässhühner (Fulica atra), welche zu wenige Pigmente ausbildeten, und daher ein geschecktes Gefieder besaßen. Die beiden Präparate sind übrigens im Kreutzlinger Seemuseum, auf der Schweizer Seite des Bodensees, zu sehen. Dort gibt es auch noch diverse andere Präparate lokaler Vögel des Bodensees, einige interessante Informationen über die früheren Fischereimethoden, Nachzuchtprogramme und noch einige andere, aus zoologischer Sicht interessante Sachen.

Albino Blässhühner (3)

Albino Blässhühner

Albino Blässhühner (2)

Ein Blick ins Innere mariner Tetrapoden und warum Weichteile lügen

Sonntag, Juli 12th, 2009

Im Laufe der Evolution haben ja zahllose bereits an Land lebende Wirbeltiere wieder den Schritt zurück ins Wasser gemacht, um sich zu amphibischen oder sogar vollaquatischen Lebensformen zu entwickeln.  Zu diesem Thema gibt es im Naturkunde-Museum Berlin eine Reihe wirklich schönen Ausstellungsstücken, welche die Skelette verschiedene marine Tetrapoden in Schwimmstellung zeigen, welche zur Hälfte als Modell des lebenden Tieres dargestellt sind. Dabei sieht man nicht nur sehr gut wie sich das Skelett ins Innere eines Tieres “einfügt”, sondern man erkennt bei den Detailaufnahmen auch viele anatomischen Besonderheiten. Da die Modelle in Vitrinen ausgestellt waren, konnte ich wegen der Spiegelung leider nicht die ganzen Präparate am Stück photographieren, sondern leider immer nur teilweise. Besonders schön finde ich dieses halbseitig verkleidete Skelett eines Pinguins (entweder ein Königspinguin (Aptenodytes patagonicus) oder ein Kaiserpinguin(Aptenodytes forsteri) ). Man sieht sehr schön die ringförmig um das Auge angeordneten Knochenplättchen, und auch dass die äußerliche Erscheinung des Halses völlig anders ist als die tatsächlichen skeletalen Verhältnisse. Von außen erscheint der Hals relativ kurz und gestreckt, tatsächlich ist er aber S-förmig angezogen, und kann noch deutlich nach vorne gestreckt werden.

Pinguin Skelett

Ähnliche Verhältnisse erkennt man auch bei diesem Skelett eines Seehundes (Phoca vitulina), der Hals erscheint auch hier von außen gerade zu sein, ist aber tatsächlich ebenfalls S-förmig gebogen. Diese typische Haltung des Halses ist innerhalb der Tetrapoden extrem weit verbreitet, angefangen bei Reptilien wie Leguanen und Krokodilen, bis hin zu Vögeln und den meisten Säugern, selbst wenn man es am lebenden Tier kaum vermuten würde, da das Weichgewebe oftmals keinerlei Rückschlüsse auf die Ausrichtung der Halswirbelsäule ermöglicht. Man achte auch auf das sehr lange Brustbein (Sternum) welches unterhalb des Halses an den Rippen entspringt.

Seehund Skelett

Ein anderes Bild findet man bei diesem Gewöhnlichen Schweinswal (Phocoena phocoena).  Die extrem kurzen und ineinander praktisch unbeweglichen Wirbel sind gerade nach vorne gerichtet, und ensprechen den äußeren Umrissen. Allerdings sieht man auch seh gut, dass die Umrisse des lebenden Tieres nur äußerst vage mit dem tatsächlichen Schädel übereinstimmen. Das liegt nicht nur an der Melone welche sich in der Stirnregion befindet, sondern vor allem auch an den großen Mengen an Fettgewebe, welche sich vor allem im Bereich zwischen Unterkiefer und Hals befinden. Auch das große und gut ausgebildete Zungenbein, sowie die für Schweinswale typischen kurzen stumpfen Zähne sind gut zu erkennen.

Schweinswal Skelett

Wieder andere Verhältnisse findet man bei dieser Schildkröte. Ich bin mir nicht ganz sicher um was für eine Art es sich handelt, möglicherweise war es eine Echte Karettschildkröte (Eretmochelys imbricata). Hier sind die Form des Schädels und die Form des Kopfes wie bei Reptilien üblich fast vollkommen kongruent. Es liegt kaum Weichgewebe über den äußeren knöchernen Schädelanteilen, sondern fast sofort die Haut mit den in sie eingelagerten Hornschildern. Die Halswirbelsäule ist auch hier wieder sehr interessant, wenn auch schlecht zu erkennen, denn sie ist an der Öffnung des Panzers fast rechtwinkelig nach oben gebogen, um dann in einem zweiten rechten Winkel in die mit dem Rückenpanzer verwachsene Wirbelsäule des Rückens überzugehen.

Schildkröte Skelett

Hier sieht man noch mal eine Frontalansicht des Schildkrötenschädels mit der halbseitigen Lebenddarstellung (bei der es sich vermutlich um einen Abguss handelt):

Schildkröte Schädel frontal

Mehr über die merkwürdige Divergenz zwischen der Form der Halswirbelsäule und des sie umgebenden Weichgebwebes findet man in vielen tollen Bildern und interessanten Hintergrundinformationen auch auf Tetrapodzoology und Sauropod Vertebra of the Week:

http://scienceblogs.com/tetrapodzoology/2009/05/sauropods_held_necks_erect.php

http://svpow.wordpress.com/2009/05/31/necks-lie/

Bild des Tages: Oberarmknochen heimischer Vögel

Mittwoch, Juli 8th, 2009

Als kleine Fortsetzung des letzten Bildes wollte ich hier mal ein Photo zeigen, dass ich vor einiger Zeit in der Sonderausstellung des Botanischen Museums in Berlin gemacht habe. Dieses wirklich recht interessante Museum liegt direkt am Botanischen Garten in Berlin, und ist das größte seiner Art in ganz Europa, und wer sich nur ein kleines bisschen für Pflanzen interessiert, der sollte das Museum und natürlich erst recht die Park-und die riesigen Gewächshausanlagen bei Gelegenheit unbedingt anschauen. Als ich dort war, gab es gerade eine kleine Sonderausstellung über verschiedene archäologische Funde welche in Zusammenhang mit Jagd, Landwirtschaft, Fischerei und Holznutzung im vorindustriellen Berlin und Brandenburg. Dabei waren ein paar tolle Stücke, etwa ein großes Schädelfragment eines Auerochsen, oder Knochenplatten eines großen Störs. Es gab auch ein paar sehr schöne Schauvitrinen, in denen einzelne Knochen verschiedener Tiere verglichen wurden, etwa die Humeri, also Oberarmknochen, verschiedener Vögel. Das war vor allem insofern beeindruckend, als dass diese selbst bei einigen unserer heimischen Vögel erstaunliche Größen erreichen:

Vogel Humeri

Leider ist hier kein Größenvergleich möglich gewesen, aber gerade die Humeri von Höckerschwänen, Kranichen und Großtrappen sind schon wirklich imposant.

Ein Schwan zum ersten Mai

Sonntag, Juli 5th, 2009

Dieses Jahr war ja am ersten Mai recht gutes Wetter, darum hatte ich beschlossen mit einigen Bekannten zu einem in der Nähe gelegenen Baggersee zu gehen. Da dieser teilweise Naturschutzgebiet ist, konnte ich dort eine Reihe von interessanten Tieren wie etwa Kaulbarschen im Flachwasser der Uferzone, diverse Libellen, Schmetterlinge, Frösche und Kaulquappen sehen. Besonders interessant fand ich aber den großen Höckerschwan, der ans Ufer gekommen war um sich füttern zu lassen. Da der Baggersee und seine Ufer vor allem im Sommer und Frühjahr recht stark frequentiert werden, hat der Schwan über die Zeit gelernt, dass dabei häufig der eine oder andere Bissen für ihn abfallen kann, und zeigte daher auch praktisch keinerlei Scheu.

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Man macht sich selten bewußt, dass die auch bei uns heimischen Höckerschwäne zu den größten flugfähigen Vögeln überhaupt gehören, und dahingehend trotz ihrer oft sogar in urbanen Gebieten häufigen Verbreitung, schon etwas wirklich besonderes sind. Durch ihren extrem langen Hals erreichen sie auch eine äußerst beachtliche Länge von teilweise mehr als eineinhalb Metern. Wie lang der Hals wirklich ist, erkennt man vor allem, wenn sie ihn einmal komplett ausstrecken. Wie bereits erwähnt, war es der erste Mai, daher ließen es sich diverse Bekannte nicht nehmen den Schwan zu streicheln. Zum Glück war dieser schon ziemlich an Menschen gewöhnt, und zu meinem großen Erstaunen hat er noch nicht einmal den Versuch gemach, etwas dagegen zu machen… Dabei sind mir aber ein paar schöne Photos gelungen.

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Der Hals bei Schwänen ist wirklich extrem lang, denn sie weiden vor allem halb schwimmend, halb untergetaucht Unterwasserpflanzen ab. Man muss sich auch vor Augen halten, dass der eigentliche Hals sogar noch deutlilch dünner ist, denn die Federn lassen ihn noch deutlich voluminöser erscheinen, als er wirklich ist. Überhaupt besitzen viele Vögel, denen es man mit Befiederung gar nicht ansieht, einen geradezu absurd dünnen Hals. Man sieht auf dem Photo auch dass  man bei Schwänen wie bei vielen anderen Vögeln auch direkt von einem Nasenloch durch das andere hindurch sehen kann, da hier keine Nasenscheidewand wie bei uns vorhanden ist. Man sieht auch sehr gut den großen namensgebenden Höcker. Eine weitere Anpassung an das Abweiden von Pflanzen ist der breite und vorne stumpfe Schnabel mit den zahlreichen parallelen Rillen an den Rändern, welche das Abreißen von Pflanzen erleichtern.

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Bild des Tages: Tukan-Schädel

Sonntag, Mai 24th, 2009

Heute gibt es nur ein Bild des Tages. Es handelt sich dabei um den Schädel einer nicht näher bestimmten Tukan-Spezies. Das Bild stammt übrigens aus der Darwin-Sonderausstellung des Humboldt-Museums in Berlin:

Tukan-Schädel

Wenn man genau hinsieht, kann man im vorderen Teil des Schnabels auch die nach vorne gerichteten Zacken der Hornschneiden sehen.