Bestiarium

Fantastisches aus Biologie, Paläontologie und Kryptozoologie

Archive for the ‘Cephalopoden’ Category

Bild des Tages: C´thulhuoid

Sonntag, November 25th, 2007

Die bisher gezeigten Figuren waren ja eigentlich allesamt mehr oder weniger wissenschaftlich, und haben ausgestorbene, lebende oder hypothetische Tiere gezeigt. Aber tatsächlich mache ich manchmal (okay, nur sehr selten) auch was anderes. Es ist schon geraume Zeit her, da habe ich eine uralte Zeichnung gefunden, welche eine Art Mutanten mit einem mehr oder weniger humanoiden Körper, aber ohne Arme und dem Kopf eines Kalmars gefunden, und die Fangarme des Kopfes genutzt wurden, um diverse nautisch anmutende Waffen zu halten. Das ganze sieht schon etwas trashig aus, und könnte gut aus einer 80iger Jahre Comic-Serie sein. Aber irgendwie fand ich es auch ziemlich interessant, und dachte dass man  so was ja auch mal als Modell machen könnte. Was dabei herausgekommen ist, sieht man hier:

C´thulhuoid

Der eigentliche Körper und der Kopf ist etwa 5cm hoch, und die Figur war wirklich eine Menge Arbeit, hat andererseits aber auch eine Menge Spaß gemacht, da ich nicht ständig an irgendwelchen Vorlagen aus Büchern oder Artikeln nachschauen mußte, damit auch alles möglichst naturgetreu aussieht. Lediglich bei den Augen hat es eine Weile gebraucht, bis ich einigermaßen brauchbare Bilder als Vorlagen gefunden habe. In Anlehnung an den Krakenköpfigen Aliengott C´thulhu aus dem H.P. Lovecraft-Universum, habe ich die Figur mal vorläufig C´thulhuoid genannt, auch wenn eigentlich kein direkter Bezug besteht. Aber um noch wenigstens ein bißchen Wissenschaft, oder zumindest Pseudowissenschaft hier reinzubringen, zeigt dieses Modell ganz gut, dass ein intelligentes Wesen, das in der Lage wäre auch seine Umwelt zu gestalten und Gegenstände zu manipulieren, sich keineswegs in die typische Humanoiden-Gestalt entwickeln müßte, in der ja auch üblicherweise die allermeisten Alien-oder Fantasygestalten in Büchern und Filmen portraytiert werden (gut, das liegt sicher an der einfacheren Umsetzung in Bezug auf Kostüme…).

Hier noch mal ein Bild aus einer anderen Perspektive:

C´thulhuoid

Bei den Waffen habe ich mich mehr oder weniger an die ursprüngliche Vorlage gehalten, und versucht sie aussehen zu lassen, als hätten sie einen organischen Ursprüng und beständen aus Knochen oder etwas ähnlichen. Die extrem feine Zähnung an der Klinge des Messers und der Lanzenklinge, welche an jene von Haizähnen erinnert, sieht man auf den Bildern allerdings nicht so gut.

Belemniten

Freitag, Oktober 5th, 2007

Vor einiger Zeit brachte ich ja beim Bild des Tages ein Photos eines Belemnitenfossils in meiner Fensterbank. Nun wollte ich etwas weiter auf das Aussehen dieser Tiere zu Lebzeiten eingehen. Glücklicherweise kennt man von Belemniten einige extrem gut erhaltene Fossilien, so dass man ihr Aussehen recht gut rekonstruieren kann. Den meisten Leuten würde es wahrscheinlich noch nicht einmal auffallen, wenn sie einen lebenden Belemniten vor sich hätten, denn diese Tiere ähnelten schon recht stark den modernen Kalmaren, und waren wohl auch in ihrer Lebensweise ähnlich. Ein recht gutes Modell eines Belemniten (und meines Wissens auch das einzige dass es überhaupt zu kaufen gibt) gibt es von Bullyland. Leider ist das Modell in einigen Details, etwa der Innenseite der Arme, etwas arg grob gearbeitet, und irgendwann werde ich mir sicher auch ein eigenes bauen. Nichtsdestotrotz ein recht gelungenes Modell:

belemnit-von-bullyland.JPG

Was man auf diesem Bild leider nicht besonders gut sehen kann, ist die Anordnung der Fangarme, denn diese bildeten nicht wie bei den modernen Kalmaren einen durchgehenden Kreis, sondern eher einen unten offenen Trichter, da zwischen den beiden untersten Fangarmen eine Lücke stand. Ebenfalls schlecht zu sehen auf diesem Photo sind die Chitinhaken, die Belemniten statt Saugnäpfen an ihren Fangarmen besaßen. Heute haben die meisten Kalmare nur noch Saugnäpfe, es gibt allerdings auch welche wie den Koloss-Kalmar Mesonychoteuthis hamiltoni, welche sowohl über Saugnäpfe als auch Chitinhaken verfügen. Glücklicherweise sind diese aus Chitin bestehenden Haken und Krallen bei einigen besonders gut erhaltenen Exemplaren fossil erhalten geblieben, so dass man zumindest für einige Arten ihr Aussehen sehr gut reonstruieren kann, denn man weiß wie viele Fangarme zu hatten, und auch wie lang diese waren, was etwa bei Ammoniten vollkommen unbekannt ist. An diesen Fossilien aus der Schausammlung des Paläontologischen Instituts in Tübingen kann man diese kleinen Haken sehr gut erkennen:

Belemniten-Fossil

 Belemniten-Fangarme

Belemniten-Chitinhaken

Interessant ist auch, dass es bei Belemniten allem Anschein nach einen Sexualdimorphismus in Bezug auf die Fangarme gegeben hat. Man kennt sowohl Fossilien, die 10 einstmals vollständig mit Haken besetzte Fangarme zeigen, als auch solche, bei denen ein Paar lediglich zwei riesige stark gekrümmte Haken aufweist. Diese Onychichten genannten Haken besitzen teilweise groteske Ausmaße, die auch kaum etwas mit der Nahrungsbeschaffung zu tun hatten, sondern viel eher dazu dienten, das Weibchen bei der Paarung zu umklammern.

Belemniten-Onychit

Ein Beispiel für die teilweise extreme Größe, welche die Onychiten bei manchen Belemnitenmännchen erreichen konnten, sieht ma bei diesem Fossil aus dem Löwentor-Museum in Stuttgart. Man achte auch auf die Anordnung der anderen Fanghaken, welche auf eine zu Lebzeiten enorme Dicke der Fangarme bei dieser Spezies hindeuten:

Cameroceras, der größte Nautiloide aller Zeiten

Montag, Oktober 1st, 2007

Sicherlich hat der eine oder andere die BBC-Dokumentation “Monster der Tiefe” , welches in der Originalversion “Sea Monsters” hieß. Mir persönlich war das ganze mit der Schiffscrew um Nigel Marvin, die in der Zeit umher reist, viel zu populistisch und effekthaschend. Natürlich ist es toll diese Tiere mal im direkten Vergleich mit Menschen zu sehen, aber eigentlich ist es wirklich unnötig. Die “Walking with Dinosaurs”-Trilogie war da deutlich besser, auch wenn das ganze mit der Konstruktion persönlicher Schicksale von ausgestorbenen Tieren einen ziemlich starken Disney-Touch hatte. Naja, um genug Leute zu erreichen, und genug Geld für eine solche Produktion bewilligt zu bekommen, muss man wohl solche Zugeständnisse machen…

In der “Monster der Tiefe”-Doku wurden alle möglichen ausgestorbenen Meerestiere gezeigt, darunter einige äußerst ungewöhnliche Arten wie Odobenocetops oder auch Leedsichthys. Eines dieser Seemonster war ein gigantischer archaischer Cephalopode. Sein Name wurde nicht genannt, aber im Buch zur Doku wurde er als Cameroceras beschrieben (zumindest in der englischen Ausgabe fälschlich als Cameraceras). Cameroceras war ein Nautiloide mit einem langgestreckten, konischen Gehäuse und lebte im späten Ordovizium bis zum frühen Silur vor etwa 470-440 Millionen Jahren. Das Gehäuße hatte eine Länge von etwa 9m, mit Kopf und Tentakeln dürften diese Tiere sogar noch ein gutes Stück länger gewesen sein, und war damit zu seiner Zeit wahrscheinlich das größte Tier das die Welt bis dahin gesehen hat. Wie dieser vordere weiche Teil aber ausgesehen hat, ist praktisch völlig unbekannt. Überhaupt bereitet die Rekonstruktion von Weichgewebe bei Nautiloiden eine ganze Menge Probleme, und es ist gut denkbar, dass über 99% aller bisherigen Rekonstruktion falsch sind. Leider gibt es bei Nautiloiden im Gegensatz zu Belemniten und einigen anderen ausgestorbenen Kopffüßer keinerlei fossile Hinweise durch erhalten gebliebene Abdrücke von Weichgewebe. Man weiß nicht wie viele Arme sie hatten, wie lang diese waren, wie die Augen ausgesehen haben und vieles mehr. Das macht die Rekonstruktion ihrer Lebensweise auch nicht gerade einfach. Cameroceras war sicherlich kein schnelles und auch kein wendiges Tier, und möglicherweise fing er seine Beute in Form von verschiedenen meeresbewohnenden Gliederfüßern, Weichtieren und anderen Cephalopoden vor allem am Meeresboden. Es gibt aber andererseits gute Hinweise darauf, dass Nautiloiden überhaupt keine Jäger gewesen sind, und vielleicht war Cameroceras sogar eher das ordivizische Pendant zu heutigen Riesen-oder Walhaien.

Die Macher von “Monster der Tiefe” haben den als “Giant Orthocone” bezeichneten Riesen mit einer Reihe von Merkmalen ausgestattet, welche an den heutigen Nautilus erinnern, etwa mit einer stark strukturierten Kappe auf dem Kopf, und sehr primitiven Augen nach dem Prinzip einer Lochkameral. Die Haut wurde anders als bei heutigen Kalmaren nicht glatt, sondern eher runzelig wie bei einem Oktopus dargstellt, was auch gut zu einem solchen Giganten passen würde, auch wenn es natürlich alles reine Mutmaßung ist.

Das Design diese riesigen Nautiloiden gefiel mir ausgesprochen gut, und daher dachte ich mir, dass ich so etwas gerne als Modell haben würde. Nachdem ich ja schon gewisse Erfahrungen mit der Modellation von Nautiloiden gemacht habe ( http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/mein-erstes-nautiloiden-modell/ ), wagte ich mich hier auch gleich an ein ziemlich großes Modell heran, das größte was ich bisher aus Fimo gemacht habe. Als Vorlage diente der “Giant Orthocone” der BBC, von dem ein ausgedrucktes Bild in der richtigen Größe als Vorlage diente. Das Originalvorbild kann man hier sehen: http://www.bbc.co.uk/science/seamonsters/factfiles/closeup.shtml?giantorthocone

Wegen der Größe und um zusätzliche Stabilität zu gewährleisten, habe ich erstmal eine Art Wirbelsäule aus dicken gedrehten Draht hergestellt, und zur Materialersparnis teilweise mit Aluminiumfolie bedeckt. Darüber kam dann das Fimo, das dann in Vorm des Gehäuses modelliert und mit einer entsprechenden Oberflächenstruktur versehen wurde. Das ganze wurde dann erst mal vorgehärtet, denn dann besteht nachher nicht mehr die Gefahr dass man irgendetwas beim Ausmodellieren des Rest beschädigt, außerdem kann man das Modell dann geschickt an der Schale halten wenn man den Kopf modelliert. Als nächstes modellierte ich dann die Mundwerkzeuge. Ich habe in Grizmeks Tierleben glücklicherweise ein Bild einer Nautilusradula gefunden, und habe diese mal samt Schnabel nachmodelliert, was man aber am Modell nur sieht wenn man genau hinsieht. Mit großer Wahrscheinlichkeit hatten Nautiloiden ganz andere Mundwerkzeuge, was auch ein Grund dafür ist, dass sie möglicherweise auch ganz anders aussahen, als man es normalerweise sehen kann, aber darüber ein ander mal mehr…

Jedenfalls habe ich dann den fertig gehärteten Schnabel samt Radula in den Kopf einmolliert, die Tentakel separat modelliert und noch weich angefügt, und die restlichen Einzeilheiten wie die Augen oder den Siphon gemacht. Das ganze kam dann noch mal in den Ofen, und zum Schluss kam noch die Kappe auf den Kopf, so dass das ganze nach dem Härten etwa so aussah:

Cameroceras 1

Für dieses Modell habe ich etwa sieben Stunden gebraucht, was in Anbetracht seiner Größe eigentlich nicht besonders viel ist. Das Modell ist etwa 25cm, und wenn man es direkt mit der Vorlage vergleicht, merkt man dass ich es leider nicht geschaft habe, es genau zu koppieren. Der Kopf ist etwas zu groß geworden, und die Kappe wurde etwas zu wulstig. Dafür ist die Oberflächenstruktur sehr schön herausgekommen, was man auf den beiden nächsten Bilder ganz gut sieht:

Cameroceras 2

Cameroceras 3

Sollte ich mir irgendwann ein Airbrushgerät zulegen, wird das ganze natürlich noch angemalt. Leider ist das Modell zu groß und wegen der Stellung der Fangarme auch etwas zu komplex geworden, um Abgüsse davon machen zu können, aber dafür habe ich vor kurzem ein etwas kleineres Modell in einem etwas anderen Design gemacht, von dem ich demnächst einmal Abgüsse machen wollte.

Bild des Tages: Nautilus

Sonntag, September 9th, 2007

Momentan sind mehrere längere Beiträge in Arbeit, weshalb ich seit einiger Zeit nicht mehr dazu gekommen bin, einen neuen zu posten, darum gibt es hier mal wieder ein Bild des Tages, einen Nautilus aus dem Haus des Meeres in Wien:

Nautilus

Bild des Tages: Der Belemnit in der Fensterbank

Mittwoch, September 5th, 2007

Manchmal findet man sogenannte Donnerkeile, das sind in der Regel etwa kleinfingerdicke leicht konische steinerne Stäbe, die in eine Spitze auslaufen. Es handelt sich dabei um das versteinerte Innenskelett von ausgestorbenen Kopffüßern, den Belemniten. Sie ähnelten schon recht stark den modernen Kalmaren, und hatten ebenfalls stomlinienförmige Körper ohne Außenskelett. Anhand einiger extrem gut erhaltener Fossilien kann man das Aussehen dieser Tiere recht gut rekonstruieren. Statt Saugnäpfen trugen sie kleine Chitinhaken an ihren acht Armen, die männlichen Tiere verfügten überdies noch über ein zusätzliches Paar Fangarme, an denen jeweils ein riesiger gebogener Chitinhaken saß, der möglicherweise eine Rolle bei der Paarung spielte. Normalerweise findet man Donnerkeile in Steinbrüchen, Baugruben oder anderen Orten an denen die Erde aufgebrochen wird. Manchmal findet man sie aber auch an ganz anderen Orten, etwa in Häusern als zufällige Dekoration einer Fensterbank:

Der Belemnit in der Fensterbank

Man kann gut den massiven hinteren Teil erkennen, sowie den vorderen in dem das Tier teilweise noch drin saß. Aber wie der Schulp bei modernen Kalmaren war die gesamte kalkige Innenschale von Weichgewebe umgeben.

Genaueres zum Aussehen und der Biologie der Belemnite soll in einem späteren Post folgen.

Mein erstes Nautiloiden-Modell

Samstag, September 1st, 2007

Es gibt ja alle möglichen Figuren von ausgestorbenen Tieren zu kaufen, aber wenn man sie sich mal genau ansieht, dann fällt einem ziemlich schnell auf, dass es zwar eine riesige Anzahl von Tyrannosauriern, Triceratopsen, Sauropoden und auch mal Tiere wie Mammuts gibt, aber von einer ganzen Anzahl interessanter Arten (wobei das natürlich Ansichtssache ist…) gibt es kaum oder gar keine Modelle. Bei Cephalopoden etwa. Zwar findet man ohne Probleme Oktopusse aus Gummie oder Plastik, was aber andere Vertreter der Kopffüßer darstellen soll, kann man beinahe an einer Hand abzählen. Auch von ausgestorbenen Belemniten, Ammoniten und anderen Nautiloiden gibt es weltweit nur eine Handvoll Modelle. Da ich vor einiger Zeit begann, mich auch für diese Tiere zu interessieren, war es naheliegend, einfach mal nach dem Motto “Selbst ist der Mann” ein paar Figuren zu modellieren. Also habe ich etwas Fimo genommen, und mir ein paar Nautiloiden modelliert. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich sie ziemlich hässlich finde, und wenn ich die aktuellen Erkenntnisse und Kontroversen über die Lebenddarstellung von Nautiloiden ansehe, dann halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass es wirklich einmal so aussehende Cephalopoden gegeben hat. Das kommt eben wenn man anfängt zu arbeiten, ohne sich darauf vorzubereiten. In jedes der Modelle habe ich nur etwa eine halbe Stunde Modellierarbeit gesteckt, und das sieht man leider auch. Jedenfalls sind diese Modelle jetzt da, und da gestern wieder mal einer der Freitage gewesen ist, an denen überhaupt nichts los ist, habe ich mir eines dieser Modelle gepackt, und angemalt. Ich muss im Voraus sagen, dass sie nicht nur hässlich modelliert, sondern auch hässlich angemalt sind, was u.a. daran liegt, dass sich mit Wasserfarben auf Fimo nicht wirklich gut malen läßt. Bei diesem ersten Modell das ich gemacht habe, habe ich mich stark an dem “giant orthocone”, also einem riesigen Nautiloiden mit langgestreckten Gehäuse aus der BBC-Doku “Monster der Tiefe” orientiert, und letztendlich auch was die Bemalung angeht. Sowohl Form als auch Farbe zeigen sehr viele Ähnlichkeiten zu dem rezenten Nautilus oder Perlboot. Nach dem Bemalen mit Wasserfarben habe ich das ganze noch lackiert, und um es etwas stimmiger zu machen, noch ein paar Aufnahme vor einem passenden Hintergrund (welcher aus einem sehr empfehlenswerten Urzeit-Buch namens “Das Leben im Meer” stammt) photographiert:

Nautiloid Diorama

Noch mal sozusagen als Photomontage mit einer Schnecke in den Fangarmen:

Nautiloid mit Schnecke

Noch ein bißchen zur Entstehungsgeschichte des Modells. Als erstes habe ich das Gehäuse modelliert, wobei ich ein gebogenes und in sich verdrehtes Stück Draht vorne eingefügt habe. So hatte man nach dem Härten ein fest Stück in den Hand, von dem aus man weitermodellieren konnte, ohne Gefahr zu laufen, dass man wieder irgend etwas kaputt mach. Dann habe ich den ebenfalls vorher gehärteten Schnabel eingesetzt, und das ganze noch mal in den Ofen geschoben.

Hier sieht man noch mal das Modell wie es ursprünglich ausgesehen hat, und daneben die beiden anderen. Ich frage mich heute noch warum ich die Augen so wulstig modelliert habe. 

Nautiloiden unangemalt

Hier noch mal eine Seitenansicht vor dem Lackieren:

Nautiloid unlackiert

Und noch das fertig bemalte und lackierte Modell auf einer kleinen Basis mit Schwämmen und Korallen, deren Modellation ein Vielfaches der Zeit des Nautiloiden benötigt hat:

Nautiloid auf Basis 1

Und noch mal schräg von oben:

Nautiloid auf Basis 2

Inzwischen habe ich ein deutlich besseres und weitaus aufwändigeres Modell gemacht, bei dem ich mich möglichst detailgetreu (auch wenn die Vorlage wahrscheinlich auch nicht authentisch ist, aber eben gut aussieht) an dem Riesennautiloiden der BBC orientiert habe. Allerdings wird diese unangemalt bleiben, bis ich die Möglichkeit habe, Airbrush dafür zu benutzen, denn mit den bisher benutzten Farben würde ich ihn nur verhuntzen.