Bild des Tages: Strandgräber

Das heutige Bild des Tages ist ein Strandgräber (Bathyergus suillus) aus der Zoologischen Schausammlung in Tübingen.

Bathyergus suillus Zoologische Schausammlung Tübingen

Diese bis etwa 35 cm groß werdenden südafrikanischen Nagetiere leben vor allem unterirdisch, was sich auch stark in ihrem Körperbau wiederspiegelt. Ihr Körper ist kräftig und kompakt, mit großem Kopf und kurzen Beinen, feinem dichten Fell und kurzem Schwanz. Die Augen und Ohrmuscheln sind wie bei vielen anderen under der Erde lebenden Säugern sehr klein, dafür sind die Nagezähne stark vergrößert, da sie zum Graben benutzt werden. Die Lippen können auch bei geöffneten Kiefern geschlossen werden, so dass sie beim Graben keine Erde ins Maul bekommen.

Hier sieht man noch eine sehr schöne Zeichnung eines Strandgräber-Skeletts (von Wikipedia):

Bathyerggus suillus Skelett (von Wikipedia)

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4 Kommentare zu Bild des Tages: Strandgräber

  1. Loxia sagt:

    „Die Lippen können auch bei geöffneten Kiefern geschlossen werden, so dass sie beim Graben keine Erde ins Maul bekommen.“
    Wie ist das jetzt genau zu verstehen? Das kann man sich jetzt nur anhand des Präparates schlecht vorstellen. Ragen die Zähne „ausserhalb“ der Lippen raus oder anders?

  2. Markus Bühler sagt:

    Leider kann man das bei dem Präparat tatsächlich nicht gut sehen. Besser erkennen wie das mit den geschlossenen Lippen bei geöffneten Kiefern aussieht, kann man das auf diesem Photo eines Silbergrauen Erdbohrers (Heliophobius argenteocinereus) sehen, bei dem die Zähne und Lippen ähnlich ausgeprägt sind: http://cdn1.spiegel.de/images/image-270954-galleryV9-dxim.jpghttps://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-admin/edit-comments.php#comments-form

  3. Loxia sagt:

    Der Link funzt so nicht ganz. Sollte http://cdn1.spiegel.de/images/image-270954-galleryV9-dxim.jpg sein
    Sorry, aber das sieht ziemlich pervers aus … wie ein behaarter P…. mit Zähnen xD (ohne hier jemanden beleidigen zu wollen, am allerwenigsten der Erdbohrer)

  4. Markus Bühler sagt:

    Aber zumindest sieht man wie das mit den Zähnen funktionieren kann. Bei Blindmäusen übrigens ganz ähnlich.

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