Bestiarium

Fantastisches aus Biologie, Paläontologie und Kryptozoologie

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Mein neues Buch: Die Insel des Grauens

Sonntag, Januar 10th, 2010

Nach langer langer Arbeit habe ich es nun endlich geschafft mein erstes eigenes Buch zu veröffentlichen, “Die Insel des Grauens”. Es handelt sich dabei um zwei Kurzgeschichten mit größtenteils kryptozoologischen Hintergründen. Allerdings habe ich mich dabei sehr bemüht, so weit wie möglich auf echte historische Ereignisse und gesicherte Daten als Vorlage zurückzugreifen, und nicht allzu sehr ins Fantastische abzudriften. Genau genommen kommt in dem ganzen Buch auch kein einziges erfundenes Wesen vor, sondern lediglich lebende Arten (vielleicht abgesehen von einer einzigen, sehr kleinen Spezies die bisher noch nicht entdeckt wurde…), beziehungsweise solche, die es noch bis vor relativ kurzer Zeit gegeben hat. Dabei habe ich versucht möglichst realistische Verhaltensweisen zu beschreiben, auch wenn ich mir aus dramaturgischen Gründen natürlich eine gewisse “künstlerische Freiheit” vorbehalten habe. Wem meine erste Geschichte “Der Herr der Tiefe” gefallen hat, könnte auch an den beiden neuen Gefallen finden, wobei diese aber auch ein gutes Stück länger sind. Außerdem beschränkt sich das Buch nicht auf reine Erzählungen, sondern besteht in etwa zur Hälfte aus einem Fachteil, in welchem auf die Hintergründe der Geschichten eingegangen wird, sowohl auf die geschichtlichen, als auch auf die zoologischen und kryptozoologischen. Dabei gehe ich etwa beispielsweise auf die Biologie der behandelten Tiere ein, ihre Entdeckung, wie sie in Mythologie und Folklore Einfluss gehalten haben, und zumindest auch bei einigen, wie sie ausgestorben sind. Außerdem wird vor allem in den Hintergründen der zweiten Geschichte auf eine Reihe von populären Irrtümern eingegangen. Ich möchte mal nicht allzu sehr auf den Inhalt der Geschichten eingehen, um nicht zuviel über die Handlung im Voraus zu verraten. Was ich immerhin sagen kann, ist dass das Tier auf dem Cover auch in einer der beiden Geschichten vorkommt. Es war eine ziemliche Arbeit dieses Modell anzufertigen, und ich habe auch mehrere Wochen dafür gebraucht, um es auf einen im verkleinerten Maßstab modellierten Schädel so realistisch wie möglich zu modellieren. Dabei hat mich auch mein Freund Carl Buell, der im Rekonstruieren ausgestorbener Tiere jahrzehntelange Erfahrung hat, vom Beginn an beraten. Kann jemand erraten um was für ein Tier es sich handelt?

Um aber den Inhalt der Geschichten nicht völlig im Dunkeln zu lassen, verweise ich hier auch noch einmal auf das Backcover:

Wer neugierig geworden ist, kann das Buch bei praktisch allen Internet-Anbieter für Bücher bestellen. “Die Insel des Grauens” gibt es ab jetzt übrigens auch über amazon.com, so dass man das Buch auch für die Vereinigten Staaten und Großbritannien bestellen kann.

Wem das Buch gefallen sollte, dürfte wahrscheinlich auch daran interessiert sein, dass ein ähnliches Buch mit neuen Geschichten auch in absehbarer Zeit veröffentlicht werden wird.

Buchtipp: Der Herr der Tiefe

Montag, Dezember 29th, 2008

Um mal ein bisschen Werbung in eigener Sache zu machen, wollte ich hier auch mal ein kleines Büchlein vorstellen, für das ich selbst mit verantwortlich bin. Es handelt sich dabei um "Der Herr der Tiefe", eine von der "Twilight-Line" veröffentlichte Zusammenstellung zweier Kurzgeschichten mit kryptozoologischen Hintergrund. Ursprünglich sollte das ganze Projekt viel größer werden, da allerdings die Anzahl der eingereichten Werke für den damaligen Wettbewerb doch recht gering war, blieb es bei diesem recht überschaulichen Werk welches die Kurzgeschichte "Genou - Begegnung am Fluss" von Anja Müller, und "Der Herr der Tiefe" von mir beinhaltet.

Um was es bei der von mir geschriebenen Geschichte geht, kann man sich wahrscheinlich schon denken wenn man sich etwas tiefer mit Kryptozoologie auskennt, ansonsten sei einfach mal auf das Titelbild verwiesen...Allerdings, einen ganz direkten kryptozoologischen Hintergrund hat "Der Herr der Tiefe" noch nicht einmal, denn die Handlung spielt vor mehreren Zehntausend Jahren, und könnte rein theoretisch sogar so ähnlich stattgefunden haben. Das liegt unter anderem daran, dass das fortwährende Überleben des Titelgebenden Protagonisten der Geschichte praktisch völlig ausgeschlossen ist. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb habe ich mich auch sehr darum bemüht, eine möglichst glaubhafte Darstellung des "Herrn der Tiefe" zu schreiben, ohne allzusehr ins Phantastische abzugleiten. Auch bei diversen anderen Details, habe ich mich an möglichst wissenschaftliche Vermutungen über die damaligen Verhältnisse gehalten. Auch die Namen sind nicht einfach frei erfunden, sondern echte Aborigines-Namen. Zwar erscheint es eher unwahrscheinlich, dass die vor zigtausend Jahren schon populär waren, aber mir erschien das einfach besser als irgendwelche Phantasienamen, zudem dürften ohnehin den allermeisten Lesern, wie ja mir selbst auch, überhaupt irgendwelche gängigen modernen Vornamen von Aborigines geläufig sein. Bisher scheint "Der Herr der Tiefe" ziemlich gut angekommen zu sein, und vielleicht kann ich ja noch dem einen oder anderem Bestiarium-Leser die Geschichte noch schmackhaft machen.

Veröffentlichungen

Samstag, März 22nd, 2008

Sicher weiß es ja der eine oder andere schon, dass ich nicht nur hier für meinen Bestiarium-Blog schreibe, sondern auch schon das eine oder andere veröffentlicht habe, was nicht hier auf dem Blog zu finden ist. Nur für den Fall dass jemand Interesse daran hat, gebe ich mal eine kurze chronologische Liste an, jeweils für die entsprechende Zeitschrift:

Der Kryptozoologie-Report

-Ausgabe 3

“Die letzten Drachen” ein Artikel der sich mit ausgestorbenen Großreptilien wie etwa Megalania, ozeanischen Mekosuchiden und Meiolaniiden befaßt, mit denen der Mensch bei seiner Kolonisation entlegener Teile der Welt konfrontiert wurde.

Ausgabe 4

“Ein nächtlicher Blutsauger im Hühnerstall” Dabei handelt es sich um einen Fallbericht aus erster Hand (von meinem langjährigen Forenbekannten Sven Petersen), der einen Hühner-meuchelnden Marder zum Inhalt hat, und die starken Analogien zu angeblichen Chupacabra-Angriffen in Südamerika, welche immer vollkommen unnötigerweise überhöht und mystifiziert werden.

Ausgabe 5

“Der Mythos vom ewigen Wachstum – eine kritische Betrachtung von riesenhaften Schlangen in der Kryptozoologie” Ein sehr langer Artikel über die biologischen und ökologischen Grundlagen des Wachstums und der Entwicklung von Riesenschlangen, insbesondere der Anakonda, sowie die Unmöglichkeiten angeblicher Riesenschlangen wie den Sucuriju gigantes.

“Die Evolution des Narwal” Findet man auch im Blog

“War Ardea bennuides der Totenvogel Benu?” Ist ebenfalls schon hier zu finden.

Weitere Inhalte findet man hier: http://www.der-kryptozoologie-report.de/41340.html

Der Fährtenleser

Ausgabe 2

“Seeungeheuer und Riesenaale” Dieser Artikel findet sich hier auf dem Blog unter dem Titel “Von Seeschlangen, Schlangenwalen und Pferdewalen” und behandelt auf kritische Weise die immer wieder vorgebrachte Idee, bei manchen Binnenseemonstern könne es sich um rezente Archaeoceti handeln.

“Arapaima gigas – wie groß wird er wirklich?” Mein allererster Blogartikel, ebenfalls in dieser Ausgabe beinhaltet.

Ausgabe 3 (übrigens mit einer fast etwas impressionistischen Darstellung auf dem Cover, die ich mal von einem Nandibären gemacht habe)

“Wasserelefanten” Dabei geht es um einen kaum bekannten, aber höchst interessanten afrikanischen Kryptiden.

Außerdem gibt es darin noch die von mir geschriebene Kurzgeschichte “Der Herr der Tiefe”, welche die Überfahrt prähistorischer Kolonisten über das Meer zum Inhalt hat. Wer sich etwas mit Kryptozoologie auskennt, kann sich sicher auch denken, um was es sich beim Herrn der Tiefe handelt.

Weitere Informationen zum Fährtenleser gibt es hier:

http://www.twilightline.com/artikel/category/kryptozoologie/