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	<title>Bestiarium &#187; Cephalopoden</title>
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	<description>Fantastisches aus Biologie, Paläontologie und Kryptozoologie</description>
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		<title>Bild des Tages: Rossia macrosoma</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 12:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Und schon wieder gibt es einen Cephalopoden, diesmal eine nicht ganz so ungewöhnliche Art wie die letzten beiden Male. Dieses Mal zwei Exemplare von Rossia macrosoma aus dem Zoologischen Museum in Kiel. Diese kleinen mit den Sepien verwandten Kalmare leben vor allem direkt am Meeresboden, und graben sich sogar im Sand ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und schon wieder gibt es einen Cephalopoden, diesmal eine nicht ganz so ungewöhnliche Art wie die letzten beiden Male. Dieses Mal zwei Exemplare von <em>Rossia macrosoma</em> aus dem Zoologischen Museum in Kiel.</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2011/02/Rossia-macrosoma.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1356" title="Rossia macrosoma" src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2011/02/Rossia-macrosoma.jpg" alt="" width="467" height="571" /></a></p>
<p>Diese kleinen mit den Sepien verwandten Kalmare leben vor allem direkt am Meeresboden, und graben sich sogar im Sand ein.</p>
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		<title>Bild des Tages: Histioteuthis meleagroteuthis</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 21:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>

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		<description><![CDATA[In Anlehnung an das letzte Bild gibt es wieder einen Cephalopoden (und es ist mir völlig egal das ich heute schon mal ein &#8220;Bild des Tages&#8221; veröffentlicht habe), und wiederum einen den der eher ungewöhnlichen, die man wohl kaum jemals in einer Frutti di Mare-Mischung finden dürfte. Es handelt sich um den Tiefseekalmar Histioteuthis meleagroteuthis. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Anlehnung an das letzte Bild gibt es wieder einen Cephalopoden (und es ist mir völlig egal das ich heute schon mal ein &#8220;Bild des Tages&#8221; veröffentlicht habe), und wiederum einen den der eher ungewöhnlichen, die man wohl kaum jemals in einer Frutti di Mare-Mischung finden dürfte. Es handelt sich um den Tiefseekalmar <em>Histioteuthis meleagroteuthis</em>. Die Angehörigen der Gattung <em>Histioteuthis</em> zeigen einen der bemerkenswertesten Fälle von Assymetrie in der Tierwelt, denn das linke Auge is deutlich größer als das rechte, und dazu von teleskopartiger Form. Zudem steht es deutlich aus dem Kopf heraus, und ist im Gegensatz zum eher bläulichen linken Auge beim lebenden Kalmar gelblich grün. Allem Anschein nach liegt dier Sinn dieser Verschiedenartigkeit darin dass dieser Tiefseekalmar mit einem Auge nach unten und mit einem nach oben Richtung Oberfläche sieht.</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2011/02/Histioteuthis-meleagroteuthis.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1348" title="Histioteuthis meleagroteuthis" src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2011/02/Histioteuthis-meleagroteuthis.jpg" alt="" width="519" height="771" /></a></p>
<p>Was von vorne betrachtet rechts am Kopf ein bisschen aussieht wie der Siphon, ist tatsächlich das linke Teleskopauge. Das Photo stammt aus dem Zoologischen Museum Hamburg.</p>
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		<title>Bild des Tages: Posthörnchen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 17:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich gibt es mal wieder zumindest ein Bild des Tages, allerdings leider ohne viel Beschreibung. Bei dem Photo handelt es sich um die Schale eines Posthörnchens (Spirula spirula), einer der zweifellos bemerkenswertesten lebenden Cephalopoden: Statt des für fast alle modernen Kopffüßer typischen Schulp besitzen Posthörnchen ein gewundenes Kalkgehäuse, das allerdings beim lebenden Tier praktisch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich gibt es mal wieder zumindest ein Bild des Tages, allerdings leider ohne viel Beschreibung. Bei dem Photo handelt es sich um die Schale eines Posthörnchens (<em>Spirula spirula</em>), einer der zweifellos bemerkenswertesten lebenden Cephalopoden:</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2011/02/Spirula-spirula.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1343" title="Spirula spirula" src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2011/02/Spirula-spirula.jpg" alt="" width="576" height="359" /></a></p>
<p>Statt des für fast alle modernen Kopffüßer typischen Schulp besitzen Posthörnchen ein gewundenes Kalkgehäuse, das allerdings beim lebenden Tier praktisch nicht zu sehen ist, da es sich im Innern des Körpers befindet. Das Photo stammt übrigens aus dem außerordentlich zu empfehlenden Zoologischen Museum in Heidelberg.</p>
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		<title>Mein neues Buch: Die Insel des Grauens</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 13:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[ausgerottete Arten]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptozoologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Mythologische Wesen]]></category>
		<category><![CDATA[Populäre Irrtümer]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer langer Arbeit habe ich es nun endlich geschafft mein erstes eigenes Buch zu veröffentlichen, &#8220;Die Insel des Grauens&#8221;. Es handelt sich dabei um zwei Kurzgeschichten mit größtenteils kryptozoologischen Hintergründen. Allerdings habe ich mich dabei sehr bemüht, so weit wie möglich auf echte historische Ereignisse und gesicherte Daten als Vorlage zurückzugreifen, und nicht allzu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer langer Arbeit habe ich es nun endlich geschafft mein erstes eigenes Buch zu veröffentlichen, &#8220;Die Insel des Grauens&#8221;. Es handelt sich dabei um zwei Kurzgeschichten mit größtenteils kryptozoologischen Hintergründen. Allerdings habe ich mich dabei sehr bemüht, so weit wie möglich auf echte historische Ereignisse und gesicherte Daten als Vorlage zurückzugreifen, und nicht allzu sehr ins Fantastische abzudriften. Genau genommen kommt in dem ganzen Buch auch kein einziges erfundenes Wesen vor, sondern lediglich lebende Arten (vielleicht abgesehen von einer einzigen, sehr kleinen Spezies die bisher noch nicht entdeckt wurde&#8230;), beziehungsweise solche, die es noch bis vor relativ kurzer Zeit gegeben hat. Dabei habe ich versucht möglichst realistische Verhaltensweisen zu beschreiben, auch wenn ich mir aus dramaturgischen Gründen natürlich eine gewisse &#8220;künstlerische Freiheit&#8221; vorbehalten habe. Wem meine erste Geschichte &#8220;Der Herr der Tiefe&#8221; gefallen hat, könnte auch an den beiden neuen Gefallen finden, wobei diese aber auch ein gutes Stück länger sind. Außerdem beschränkt sich das Buch nicht auf reine Erzählungen, sondern besteht in etwa zur Hälfte aus einem Fachteil, in welchem auf die Hintergründe der Geschichten eingegangen wird, sowohl auf die geschichtlichen, als auch auf die zoologischen und kryptozoologischen. Dabei gehe ich etwa beispielsweise auf die Biologie der behandelten Tiere ein, ihre Entdeckung, wie sie in Mythologie und Folklore Einfluss gehalten haben, und zumindest auch bei einigen, wie sie ausgestorben sind. Außerdem wird vor allem in den Hintergründen der zweiten Geschichte auf eine Reihe von populären Irrtümern eingegangen. Ich möchte mal nicht allzu sehr auf den Inhalt der Geschichten eingehen, um nicht zuviel über die Handlung im Voraus zu verraten. Was ich immerhin sagen kann, ist dass das Tier auf dem Cover auch in einer der beiden Geschichten vorkommt. Es war eine ziemliche Arbeit dieses Modell anzufertigen, und ich habe auch mehrere Wochen dafür gebraucht, um es auf einen im verkleinerten Maßstab modellierten Schädel so realistisch wie möglich zu modellieren. Dabei hat mich auch mein Freund Carl Buell, der im Rekonstruieren ausgestorbener Tiere jahrzehntelange Erfahrung hat, vom Beginn an beraten. Kann jemand erraten um was für ein Tier es sich handelt?<br />
<a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2010/01/Die-Insel-des-Grauens-Cover.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1126" title="Die Insel des Grauens Cover" src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2010/01/Die-Insel-des-Grauens-Cover.jpg" alt="" width="572" height="767" /></a></p>
<p>Um aber den Inhalt der Geschichten nicht völlig im Dunkeln zu lassen, verweise ich hier auch noch einmal auf das Backcover:</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2010/01/Die-Insel-des-Grauens-Backcover.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1128" title="Die Insel des Grauens Backcover" src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2010/01/Die-Insel-des-Grauens-Backcover.jpg" alt="" width="544" height="768" /></a></p>
<p>Wer neugierig geworden ist, kann das Buch bei praktisch allen Internet-Anbieter für Bücher bestellen. &#8220;Die Insel des Grauens&#8221; gibt es ab jetzt übrigens auch über amazon.com, so dass man das Buch auch für die Vereinigten Staaten und Großbritannien bestellen kann.<br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=bestiarium-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3839126487" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Wem das Buch gefallen sollte, dürfte wahrscheinlich auch daran interessiert sein, dass ein ähnliches Buch mit neuen Geschichten auch in absehbarer Zeit veröffentlicht werden wird.</p>
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		<title>Buchrezension: Cephalopods &#8211; Octopuses and Cuttlefishes for the Home Aquarium</title>
		<link>http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/buchrezension-cephalopods-octopuses-and-cuttlefishes-for-the-home-aquarium-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 16:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ja leider nicht gerade viele gute Bücher über Kalmare, Oktopusse und andere Cephalopoden, daher habe ich mir vor kurzem &#8220;Chephalopods &#8211; Octopusses and Cuttlefishes for the Home Aquarium&#8221; gekauft. Das Buch ist von Nancy King und Colin Dunlop, die auch beide Administratoren bei http://tonmo.com/ sind. Das Buch ist wirklich klasse, selbst wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=bestiarium-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=0793806585&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Es gibt ja leider nicht gerade viele gute Bücher über Kalmare, Oktopusse und andere Cephalopoden, daher habe ich mir vor kurzem &#8220;Chephalopods &#8211; Octopusses and Cuttlefishes for the Home Aquarium&#8221; gekauft. Das Buch ist von Nancy King und Colin Dunlop, die auch beide Administratoren bei <a href="http://tonmo.com/">http://tonmo.com/</a> sind. Das Buch ist wirklich klasse, selbst wenn man wie ich kaum jemals vor hat, sich jemals einen kleinen Kraken oder ähnliches im Aquarium zu halten. Man findet dort unheimlich viele Informationen über diese Tiere, vor allem natürlich über ihre spezifischen Bedürfnisse in der Aquarienhaltung. Dabei wird detailiert auf die verschiedenen aquaristisch relevanten Aspekte bei der Pflege der verschiedenen Cephalopoden eingegangen, beispielsweise auf die Fütterung. Was mir besonders gut gefällt, sind dabei die vielen interessanten Bilder. Verständlicherweise wird man hier in Anbetracht der Thematik nicht irgendwelche Tiefsee-oder Hochseekalmare finden, sondern eben primär Arten die man im Aquarium halten kann. Dabei wird auch, und das finde ich sehr gut, beispielsweise betont dass man sich keine Mimikrioktopusse anschaffen sollte, nicht nur weil diese ihr arttypisches Verhalten in Gefangenschaft nicht zeigen, sondern auch weil sie recht schlechte Überlebensraten haben.</p>
<p>Man findet natürlich vor allem Angaben und Bilder welche verschiedene Oktopus-Arten, beispielsweise den winzigen, aber sehr giftigen Blauring-Oktopus, genauso wie den auch in manchen Kühltheken zu findenden <em>Octopus vulgaris</em>. Aber man kann auch über die Aquarium von Sepien (cuttlefishes) lesen, außerdem über Argonauten oder Papierboote und sogar dem Perboot oder Nautilus. Man lernt in dem Buch wirklich eine Menge über diese Tiere, was man sonst in Büchern kaum finden wird, beispielsweise dass man Oktopusse in Aquarien sehr gut mit Kinder-und Babyspielzeug beschäftigen kann. Überhaupt ist dieses Buch voll von wunderbaren Photographien, die auch viele selten und kaum bekannte Arten ( ich glaube viele Leute wissen gar nicht dass es mehr als eine Oktopus-Art gibt), sowie viele sehr interessante Detailphotos wie die Maulregion eines Nautilus. Es gibt sogar ein ausführliches Kapitel über das Photographieren von Kopffüßern in Aquarien, sicher sehr informativ selbst wenn man selbst keine hat.</p>
<p>Sogar auf die Zucht verschiedener Arten im Aquarium wird eingegangen, zweifellos eine der interessantesten und höchsten Erfahrungen die man bei der Haltung dieser Tiere erleben kann, zeigt doch die erfolgreiche Vermehrung, dass man seinem Cephalopoden optimale Lebensbedingungen bietet.</p>
<p>Für jeden der sich für Cephalopoden interessiert, ist dieses Buch sicher ein guter Kauf, und vielleicht findet ja der eine oder andere darüber sogar noch dazu selbst einmal eines dieser faszinierenden Tiere im Aquarium zu halten.</p>
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		<title>Orthoceras-Modell</title>
		<link>http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/orthoceras-modell/</link>
		<comments>http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/orthoceras-modell/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 17:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>

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		<description><![CDATA[ Seit kurzem habe ich endlich mal wieder sowas wie Ferien, darum werde ich jetzt versuchen wieder öfter mal was zu schreiben. Beim letzen Mal hat das leider nicht funktioniert, was primär daran lag dass bei mir das Internet fast den kompletten Januar und Februar nicht funktioniert hat. Ich habe die bisherige Freizeit der ersten Ferientage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp"> Seit kurzem habe ich endlich mal wieder sowas wie Ferien, darum werde ich jetzt versuchen wieder öfter mal was zu schreiben. Beim letzen Mal hat das leider nicht funktioniert, was primär daran lag dass bei mir das Internet fast den kompletten Januar und Februar nicht funktioniert hat. Ich habe die bisherige Freizeit der ersten Ferientage auch gleich mal genutzt um mal wieder ein neues Modell zu machen. Zugegeben, nicht unbedingt etwas spektakuläres, &#8220;nur&#8221; wieder ein neuer Nautiloide. Als Vorlage habe ich <em>Orthoceras </em>benutzt, einen Nautiloiden den man aus Schichten des Ordovozium bis zur Trias kennt (höchstwahrscheinlich hat es sich bei diesem langen Zeitraum aber nicht immer um die gleiche Art gehandelt). Diese Tiere konnten teilweise Längen von etwa 2m erreichen, womit sie aber immer noch weit unter der Größe von Arten wie <em>Cameroceras </em>blieben, die ein Vielfaches davon erreichten. Dieses neue Modell ist ziemlich klein, was man auch ganz gut am Vergleich mit dem provisorischen Sockel aus einem halben Korken sehen kann:</div>
</div>
<p><img class="size-large wp-image-525" title="orthoceras-3" src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2009/03/orthoceras-3-1024x768.jpg" alt="Orthoceras Modell" width="1024" height="768" /></p>
<p>Aufgrund der geringen Größe gestaltete sich die Modellation auch nicht gerade als einfach, vor allem an den Fangarmen, da diese extrem wenig Eigenstabilität besitzen, und ich auch keinen Draht als Stütze benutzt habe. Wie bei den anderen Nautiloiden die ich bisher modelliert habe, habe ich zuerst das Gehäuse modelliert und gehärtet, wobei ich an das Kopfende eine verdrehte Drahtschlinge anmodelliert habe. Das vorgehärtete Gehäuse kann man so gut in die Hand nehmen, was die weiteren Arbeitsschritte extrem erleichtert. Die Drahtschlinge dient dabei um einen besseren Halt des anmodellierten Kopfteiles zu gewährleisten. Eidentlich wollte ich den Nautiloiden erst mit geschlossenen Fangarmen darstellen, wofür die Größe auch gut gereicht hätte, aber als ich zum Spaß mal ein Probemodell mit geöffneten Fangarmen gemacht habe, hat mir dieses letztendlich so gut gefallen, dass ich beschlossen habe es für die endgültige Version weiter zu verwenden.</p>
<p>Insgesamt habe ich grob geschätzt etwa sieben Stunden für das Modell gebraucht, vielleicht auch etwas mehr oder weniger. Besonders die kleinen Details wie die Ansätze der Fangarme und vor allem die dünne Haut die sich zwischen ihnen spannt, sind eben ziemlich arbeitsaufwändig. Ich habe mich dieses Mal auf dafür entschieden, die Augen relativ klein zu modellieren, da das Modell so eher aussieht, als wäre es im Original deutlich größer. Zugegeben, auch unter den heutigen Kopffüßern findet man keineswegs eine Tendenz dass die großen Arten verhältnismäßig kleine Augen haben, man denke hier nur an die Riesen-und Kolosskalmare die beide riesige Augen habe. Aber schließlich weiß man ja ohnehin nicht wie diese Nautiloiden zu Lebzeiten wirklich ausgesehen haben, insofern könnten sie vielleicht auch nur relativ kleine Augen gehabt haben, vergleichbar dem heutigen Nautilus. Ich habe dieses Mal auch bewußt darauf vezichtet einen Schnabel zu modellieren, da das tatsächliche Aussehen und vor allem die Lage der Fresswerkzeuge bei Nautiloiden ziemlich kontrovers ist.</p>
<p><img class="size-large wp-image-527" title="orthoceras-2" src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2009/03/orthoceras-2-1024x768.jpg" alt="Orthoceras Kopf-Detail" width="1024" height="768" /></p>
<p>Hier ist auch mal ein Vergleich des Modells mit einem originalen Orthoceras-Fossil aus Marokko, das zufällig beinahe die gleiche Größe hat:</p>
<div id="attachment_528" class="wp-caption alignnone" style="width: 1034px"><img class="size-large wp-image-528" title="orthoceras-5" src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2009/03/orthoceras-5-1024x768.jpg" alt="Orthoceras Original und Modell" width="1024" height="768" /><p class="wp-caption-text">Orthoceras Original und Modell</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild des Tages: C´thulhuoid</title>
		<link>http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/bild-des-tages-c%c2%b4thulhuoid/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 15:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/bild-des-tages-c%c2%b4thulhuoid/</guid>
		<description><![CDATA[Die bisher gezeigten Figuren waren ja eigentlich allesamt mehr oder weniger wissenschaftlich, und haben ausgestorbene, lebende oder hypothetische Tiere gezeigt. Aber tatsächlich mache ich manchmal (okay, nur sehr selten) auch was anderes. Es ist schon geraume Zeit her, da habe ich eine uralte Zeichnung gefunden, welche eine Art Mutanten mit einem mehr oder weniger humanoiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bisher gezeigten Figuren waren ja eigentlich allesamt mehr oder weniger wissenschaftlich, und haben ausgestorbene, lebende oder hypothetische Tiere gezeigt. Aber tatsächlich mache ich manchmal (okay, nur sehr selten) auch was anderes. Es ist schon geraume Zeit her, da habe ich eine uralte Zeichnung gefunden, welche eine Art Mutanten mit einem mehr oder weniger humanoiden Körper, aber ohne Arme und dem Kopf eines Kalmars gefunden, und die Fangarme des Kopfes genutzt wurden, um diverse nautisch anmutende Waffen zu halten. Das ganze sieht schon etwas trashig aus, und könnte gut aus einer 80iger Jahre Comic-Serie sein. Aber irgendwie fand ich es auch ziemlich interessant, und dachte dass man  so was ja auch mal als Modell machen könnte. Was dabei herausgekommen ist, sieht man hier:</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/11/cthulhuoid4.JPG" title="C´thulhuoid"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/11/cthulhuoid4.JPG" alt="C´thulhuoid" /></a></p>
<p>Der eigentliche Körper und der Kopf ist etwa 5cm hoch, und die Figur war wirklich eine Menge Arbeit, hat andererseits aber auch eine Menge Spaß gemacht, da ich nicht ständig an irgendwelchen Vorlagen aus Büchern oder Artikeln nachschauen mußte, damit auch alles möglichst naturgetreu aussieht. Lediglich bei den Augen hat es eine Weile gebraucht, bis ich einigermaßen brauchbare Bilder als Vorlagen gefunden habe. In Anlehnung an den Krakenköpfigen Aliengott C´thulhu aus dem H.P. Lovecraft-Universum, habe ich die Figur mal vorläufig C´thulhuoid genannt, auch wenn eigentlich kein direkter Bezug besteht. Aber um noch wenigstens ein bißchen Wissenschaft, oder zumindest Pseudowissenschaft hier reinzubringen, zeigt dieses Modell ganz gut, dass ein intelligentes Wesen, das in der Lage wäre auch seine Umwelt zu gestalten und Gegenstände zu manipulieren, sich keineswegs in die typische Humanoiden-Gestalt entwickeln müßte, in der ja auch üblicherweise die allermeisten Alien-oder Fantasygestalten in Büchern und Filmen portraytiert werden (gut, das liegt sicher an der einfacheren Umsetzung in Bezug auf Kostüme&#8230;).</p>
<p>Hier noch mal ein Bild aus einer anderen Perspektive:</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/11/cthulhuoid-1.JPG" title="C´thulhuoid"></a><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/11/cthulhuoid5.JPG" title="C´thulhuoid"></a><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/11/cthulhuoid5.JPG" title="C´thulhuoid"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/11/cthulhuoid5.JPG" alt="C´thulhuoid" /></a></p>
<p>Bei den Waffen habe ich mich mehr oder weniger an die ursprüngliche Vorlage gehalten, und versucht sie aussehen zu lassen, als hätten sie einen organischen Ursprüng und beständen aus Knochen oder etwas ähnlichen. Die extrem feine Zähnung an der Klinge des Messers und der Lanzenklinge, welche an jene von Haizähnen erinnert, sieht man auf den Bildern allerdings nicht so gut.</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/11/cthulhuoid4.JPG" title="C´thulhuoid"></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Belemniten</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 09:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
		<category><![CDATA[Belemniten]]></category>
		<category><![CDATA[Kopffüßer]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemniten-haken.jpg" title="Belemniten-Fangarme"></a><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemniten-onychit.jpg" title="Belemniten-Onychit"></a></p>
<p>Vor einiger Zeit brachte ich ja beim Bild des Tages ein Photos eines Belemnitenfossils in meiner Fensterbank. Nun wollte ich etwas weiter auf das Aussehen dieser Tiere zu Lebzeiten eingehen. Glücklicherweise kennt man von Belemniten einige extrem gut erhaltene Fossilien, so dass man ihr Aussehen recht gut rekonstruieren kann. Den meisten Leuten würde es wahrscheinlich noch nicht einmal auffallen, wenn sie einen lebenden Belemniten vor sich hätten, denn diese Tiere ähnelten schon recht stark den modernen Kalmaren, und waren wohl auch in ihrer Lebensweise ähnlich. Ein recht gutes Modell eines Belemniten (und meines Wissens auch das einzige dass es überhaupt zu kaufen gibt) gibt es von Bullyland. Leider ist das Modell in einigen Details, etwa der Innenseite der Arme, etwas arg grob gearbeitet, und irgendwann werde ich mir sicher auch ein eigenes bauen. Nichtsdestotrotz ein recht gelungenes Modell:</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemnit-von-bullyland.JPG" title="belemnit-von-bullyland.JPG"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemnit-von-bullyland.JPG" alt="belemnit-von-bullyland.JPG" /></a></p>
<p>Was man auf diesem Bild leider nicht besonders gut sehen kann, ist die Anordnung der Fangarme, denn diese bildeten nicht wie bei den modernen Kalmaren einen durchgehenden Kreis, sondern eher einen unten offenen Trichter, da zwischen den beiden untersten Fangarmen eine Lücke stand. Ebenfalls schlecht zu sehen auf diesem Photo sind die Chitinhaken, die Belemniten statt Saugnäpfen an ihren Fangarmen besaßen. Heute haben die meisten Kalmare nur noch Saugnäpfe, es gibt allerdings auch welche wie den Koloss-Kalmar <em>Mesonychoteuthis hamiltoni</em>, welche sowohl über Saugnäpfe als auch Chitinhaken verfügen. Glücklicherweise sind diese aus Chitin bestehenden Haken und Krallen bei einigen besonders gut erhaltenen Exemplaren fossil erhalten geblieben, so dass man zumindest für einige Arten ihr Aussehen sehr gut reonstruieren kann, denn man weiß wie viele Fangarme zu hatten, und auch wie lang diese waren, was etwa bei Ammoniten vollkommen unbekannt ist. An diesen Fossilien aus der Schausammlung des Paläontologischen Instituts in Tübingen kann man diese kleinen Haken sehr gut erkennen:</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemniten-fossil.jpg" title="Belemniten-Fossil"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemniten-fossil.jpg" alt="Belemniten-Fossil" /></a></p>
<p> <a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemniten-haken.jpg" title="Belemniten-Fangarme"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemniten-haken.jpg" alt="Belemniten-Fangarme" /></a></p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemnit-mit-chitinhaken.jpg" title="Belemniten-Chitinhaken"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemnit-mit-chitinhaken.jpg" alt="Belemniten-Chitinhaken" /></a></p>
<p>Interessant ist auch, dass es bei Belemniten allem Anschein nach einen Sexualdimorphismus in Bezug auf die Fangarme gegeben hat. Man kennt sowohl Fossilien, die 10 einstmals vollständig mit Haken besetzte Fangarme zeigen, als auch solche, bei denen ein Paar lediglich zwei riesige stark gekrümmte Haken aufweist. Diese Onychichten genannten Haken besitzen teilweise groteske Ausmaße, die auch kaum etwas mit der Nahrungsbeschaffung zu tun hatten, sondern viel eher dazu dienten, das Weibchen bei der Paarung zu umklammern.</p>
<p><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/belemniten-onychit.jpg" alt="Belemniten-Onychit" /></p>
<p>Ein Beispiel für die teilweise extreme Größe, welche die Onychiten bei manchen Belemnitenmännchen erreichen konnten, sieht ma bei diesem Fossil aus dem Löwentor-Museum in Stuttgart. Man achte auch auf die Anordnung der anderen Fanghaken, welche auf eine zu Lebzeiten enorme Dicke der Fangarme bei dieser Spezies hindeuten:</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/10/belemnit-mit-onychiten.JPG"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/10/belemnit-mit-onychiten.JPG" /></a></p>
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		<title>Cameroceras, der größte Nautiloide aller Zeiten</title>
		<link>http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/cameroceras-der-groste-nautiloide-aller-zeiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 20:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicherlich hat der eine oder andere die BBC-Dokumentation &#8220;Monster der Tiefe&#8221; , welches in der Originalversion &#8220;Sea Monsters&#8221; hieß. Mir persönlich war das ganze mit der Schiffscrew um Nigel Marvin, die in der Zeit umher reist, viel zu populistisch und effekthaschend. Natürlich ist es toll diese Tiere mal im direkten Vergleich mit Menschen zu sehen, aber eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherlich hat der eine oder andere die BBC-Dokumentation &#8220;Monster der Tiefe&#8221; , welches in der Originalversion &#8220;Sea Monsters&#8221; hieß. Mir persönlich war das ganze mit der Schiffscrew um Nigel Marvin, die in der Zeit umher reist, viel zu populistisch und effekthaschend. Natürlich ist es toll diese Tiere mal im direkten Vergleich mit Menschen zu sehen, aber eigentlich ist es wirklich unnötig. Die &#8220;Walking with Dinosaurs&#8221;-Trilogie war da deutlich besser, auch wenn das ganze mit der Konstruktion persönlicher Schicksale von ausgestorbenen Tieren einen ziemlich starken Disney-Touch hatte. Naja, um genug Leute zu erreichen, und genug Geld für eine solche Produktion bewilligt zu bekommen, muss man wohl solche Zugeständnisse machen&#8230;</p>
<p>In der &#8220;Monster der Tiefe&#8221;-Doku wurden alle möglichen ausgestorbenen Meerestiere gezeigt, darunter einige äußerst ungewöhnliche Arten wie Odobenocetops oder auch Leedsichthys. Eines dieser Seemonster war ein gigantischer archaischer Cephalopode. Sein Name wurde nicht genannt, aber im Buch zur Doku wurde er als Cameroceras beschrieben (zumindest in der englischen Ausgabe fälschlich als Cameraceras). Cameroceras war ein Nautiloide mit einem langgestreckten, konischen Gehäuse und lebte im späten Ordovizium bis zum frühen Silur vor etwa 470-440 Millionen Jahren. Das Gehäuße hatte eine Länge von etwa 9m, mit Kopf und Tentakeln dürften diese Tiere sogar noch ein gutes Stück länger gewesen sein, und war damit zu seiner Zeit wahrscheinlich das größte Tier das die Welt bis dahin gesehen hat. Wie dieser vordere weiche Teil aber ausgesehen hat, ist praktisch völlig unbekannt. Überhaupt bereitet die Rekonstruktion von Weichgewebe bei Nautiloiden eine ganze Menge Probleme, und es ist gut denkbar, dass über 99% aller bisherigen Rekonstruktion falsch sind. Leider gibt es bei Nautiloiden im Gegensatz zu Belemniten und einigen anderen ausgestorbenen Kopffüßer keinerlei fossile Hinweise durch erhalten gebliebene Abdrücke von Weichgewebe. Man weiß nicht wie viele Arme sie hatten, wie lang diese waren, wie die Augen ausgesehen haben und vieles mehr. Das macht die Rekonstruktion ihrer Lebensweise auch nicht gerade einfach. Cameroceras war sicherlich kein schnelles und auch kein wendiges Tier, und möglicherweise fing er seine Beute in Form von verschiedenen meeresbewohnenden Gliederfüßern, Weichtieren und anderen Cephalopoden vor allem am Meeresboden. Es gibt aber andererseits gute Hinweise darauf, dass Nautiloiden überhaupt keine Jäger gewesen sind, und vielleicht war Cameroceras sogar eher das ordivizische Pendant zu heutigen Riesen-oder Walhaien.</p>
<p>Die Macher von &#8220;Monster der Tiefe&#8221; haben den als &#8220;Giant Orthocone&#8221; bezeichneten Riesen mit einer Reihe von Merkmalen ausgestattet, welche an den heutigen Nautilus erinnern, etwa mit einer stark strukturierten Kappe auf dem Kopf, und sehr primitiven Augen nach dem Prinzip einer Lochkameral. Die Haut wurde anders als bei heutigen Kalmaren nicht glatt, sondern eher runzelig wie bei einem Oktopus dargstellt, was auch gut zu einem solchen Giganten passen würde, auch wenn es natürlich alles reine Mutmaßung ist.</p>
<p>Das Design diese riesigen Nautiloiden gefiel mir ausgesprochen gut, und daher dachte ich mir, dass ich so etwas gerne als Modell haben würde. Nachdem ich ja schon gewisse Erfahrungen mit der Modellation von Nautiloiden gemacht habe ( <a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/mein-erstes-nautiloiden-modell/">http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/mein-erstes-nautiloiden-modell/</a> ), wagte ich mich hier auch gleich an ein ziemlich großes Modell heran, das größte was ich bisher aus Fimo gemacht habe. Als Vorlage diente der &#8220;Giant Orthocone&#8221; der BBC, von dem ein ausgedrucktes Bild in der richtigen Größe als Vorlage diente. Das Originalvorbild kann man hier sehen: <a href="http://www.bbc.co.uk/science/seamonsters/factfiles/closeup.shtml?giantorthocone">http://www.bbc.co.uk/science/seamonsters/factfiles/closeup.shtml?giantorthocone</a></p>
<p>Wegen der Größe und um zusätzliche Stabilität zu gewährleisten, habe ich erstmal eine Art Wirbelsäule aus dicken gedrehten Draht hergestellt, und zur Materialersparnis teilweise mit Aluminiumfolie bedeckt. Darüber kam dann das Fimo, das dann in Form des Gehäuses modelliert und mit einer entsprechenden Oberflächenstruktur versehen wurde. Das ganze wurde dann erst mal vorgehärtet, denn dann besteht nachher nicht mehr die Gefahr dass man irgendetwas beim Ausmodellieren des Rest beschädigt, außerdem kann man das Modell dann geschickt an der Schale halten wenn man den Kopf modelliert. Als nächstes modellierte ich dann die Mundwerkzeuge. Ich habe in Grizmeks Tierleben glücklicherweise ein Bild einer Nautilusradula gefunden, und habe diese mal samt Schnabel nachmodelliert, was man aber am Modell nur sieht wenn man genau hinsieht. Mit großer Wahrscheinlichkeit hatten Nautiloiden ganz andere Mundwerkzeuge, was auch ein Grund dafür ist, dass sie möglicherweise auch ganz anders aussahen, als man es normalerweise sehen kann, aber darüber ein ander mal mehr&#8230;</p>
<p>Jedenfalls habe ich dann den fertig gehärteten Schnabel samt Radula in den Kopf einmolliert, die Tentakel separat modelliert und noch weich angefügt, und die restlichen Einzeilheiten wie die Augen oder den Siphon gemacht. Das ganze kam dann noch mal in den Ofen, und zum Schluss kam noch die Kappe auf den Kopf, so dass das ganze nach dem Härten etwa so aussah:</p>
<p><a title="Cameroceras 1" href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/10/cameroceras-1.JPG"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/10/cameroceras-1.JPG" alt="Cameroceras 1" /></a></p>
<p>Für dieses Modell habe ich etwa sieben Stunden gebraucht, was in Anbetracht seiner Größe eigentlich nicht besonders viel ist. Das Modell ist etwa 25cm, und wenn man es direkt mit der Vorlage vergleicht, merkt man dass ich es leider nicht geschaft habe, es genau zu koppieren. Der Kopf ist etwas zu groß geworden, und die Kappe wurde etwas zu wulstig. Dafür ist die Oberflächenstruktur sehr schön herausgekommen, was man auf den beiden nächsten Bilder ganz gut sieht:</p>
<p><a title="Cameroceras 2" href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/10/cameroceras-2.JPG"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/10/cameroceras-2.JPG" alt="Cameroceras 2" /></a></p>
<p><a title="Cameroceras 3" href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/10/cameroceras-3.JPG"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/10/cameroceras-3.JPG" alt="Cameroceras 3" /></a></p>
<p>Sollte ich mir irgendwann ein Airbrushgerät zulegen, wird das ganze natürlich noch angemalt. Leider ist das Modell zu groß und wegen der Stellung der Fangarme auch etwas zu komplex geworden, um Abgüsse davon machen zu können, aber dafür habe ich vor kurzem ein etwas kleineres Modell in einem etwas anderen Design gemacht, von dem ich demnächst einmal Abgüsse machen wollte.</p>
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		<title>Bild des Tages: Nautilus</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 11:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Bühler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Cephalopoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan sind mehrere längere Beiträge in Arbeit, weshalb ich seit einiger Zeit nicht mehr dazu gekommen bin, einen neuen zu posten, darum gibt es hier mal wieder ein Bild des Tages, einen Nautilus aus dem Haus des Meeres in Wien:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan sind mehrere längere Beiträge in Arbeit, weshalb ich seit einiger Zeit nicht mehr dazu gekommen bin, einen neuen zu posten, darum gibt es hier mal wieder ein Bild des Tages, einen Nautilus aus dem Haus des Meeres in Wien:</p>
<p><a href="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/nautilus.JPG" title="Nautilus"><img src="http://bestiarium.kryptozoologie.net/wp-content/uploads/2007/09/nautilus.JPG" alt="Nautilus" /></a></p>
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