Bestiarium

Fantastisches aus Biologie, Paläontologie und Kryptozoologie

Archive for the ‘Bild des Tages’ Category

Bild des Tages: Capybara-Schädel

Sonntag, August 14th, 2011

Ich habe ja schon wieder sträflicherweise sehr lange nichts mehr geschrieben. Also endlich mal wieder eine kleine Rückmeldung, um zu zeigen dass der Blog noch lebt. Heute gibt es den Schädel eines Capybaras oder Wasserschweines , (Hydrochoerus hydrochaeris) und dazu im direkten Vergleich auch noch jenen einer Thomsongazelle (Eudorcas thomsonii). Diese beiden Schädel sind im Rosensteinmuseum in Stuttgart ausgestellt, und illustrieren sehr deutlich die völlig unterschiedlichen anantomischen Eigenheiten der beiden Tiere, sowie der durch der einigermaßen ähnlichen Lebensweisen als Grasfresser bedinten Ähnlichkeiten.

Man sieht recht gut die außerordentlich gut ausgeprägte Ansatzstelle des Musculus masseter im Kieferwinkel des Capybara-Schädels.

Bild des Tages: Albino-Klapperschlange

Donnerstag, Juni 23rd, 2011

Eigentlich wollte ich ja mal wieder einen kurzen Artikel veröffentlichen, aber aus zeitlichen Gründen hat es bisher noch nicht geklappt ihn fertig zu stellen. Darum heute wieder nur ein Bild des Tages, eine sehr schöne Albino-Klapperschlange aus dem Zoo von San Diego:

Bild des Tages: Schädel eines Giraffenbullen

Donnerstag, Juni 2nd, 2011

Giraffen gehören meiner Meinung nach zu den wunderbarsten und eindrucksvollsten lebenden Landsäugetieren. An ihrer Anatomie und Biologie ist so viel seltsames und ungewöhnliches, dass man sie eigentlich einfach schön finden muss. Inzwischen weiß man auch dass es sich bei “der” Giraffe, welche schon vorher in verschiedene Unterarten aufgeteilt wurde, in Wirklichkeit sogar teilweise um verschiedene Arten handelt. Die Schädel der Bullen sind außerordentlich eindrucksvoll, und werden mit zunehmendem Alter immer massiver und schwerer, wobei sich auch an den Hörnern auch stark granulierte Knochenoberflächen bilden können. Das sieht kann man auch sehr schön an diesem enormen Schädel eines alten Bullen erkennen, der ihm Zoologischen Museum in Hamburg ausgestellt ist:

Der  Schädel hat sogar etwas fast drachenartiges an sich wie ich finde. Früher gab es noch Giraffenartige mit weitaus komplexeren Hörnern und Schädelauswüchsen, welche teilweise sogar zu einem gewissen Grade an die Knochenkrägen von Ceratopsiern erinnerten. Irgendwann muss ich auch mal über diese faszinierenden und vielfach kaum bekannten fossilien Giraffen mehr schreiben.

 

 

Bild des Tages: Saigaantilopen-Kopf

Mittwoch, Juni 1st, 2011

Heute gibt es ein neues Bild des Tages, eine Kopftrophäe einer Saigaantilope (Saiga tatarica), welche im Treppenhaus der Zoologischen Schausammlung in Tübingen hängt:

Mir gefällt diese alte Trophäe irgendwie ganz besonders gut, nicht nur weil Saigas ohnehin unglaublich seltsam aussehen, sondern auch wegen der recht einfachen und altmodischen Ausführung dieses Präparates.

Bild des Tages: Helle Farbvariante des Mäusebussards

Montag, Mai 30th, 2011

Der Mäusebussard Buteo buteo ist der häufigste Greifvogel in unserer heutigen, stark duch menschliche Einflüsse geprägten Umwelt. Interessant an diesen Vögeln ist die große Breite unterschiedlich heller und dunkler Farbmorphe, die es auch in allen möglichen Zwischenformen gibt. Dieses Photo einer hellen Farbvariante stammt aus der Zoologischen Schausammlung Tübingen:

 

Hier noch eine Frontalansicht:

Zum Vergleich  noch eine dunkle Farbvariante des Mäusebussards:

Bild des Tages: Rossia macrosoma

Sonntag, Februar 13th, 2011

Und schon wieder gibt es einen Cephalopoden, diesmal eine nicht ganz so ungewöhnliche Art wie die letzten beiden Male. Dieses Mal zwei Exemplare von Rossia macrosoma aus dem Zoologischen Museum in Kiel.

Diese kleinen mit den Sepien verwandten Kalmare leben vor allem direkt am Meeresboden, und graben sich sogar im Sand ein.

Bild des Tages: Histioteuthis meleagroteuthis

Samstag, Februar 12th, 2011

In Anlehnung an das letzte Bild gibt es wieder einen Cephalopoden (und es ist mir völlig egal das ich heute schon mal ein “Bild des Tages” veröffentlicht habe), und wiederum einen den der eher ungewöhnlichen, die man wohl kaum jemals in einer Frutti di Mare-Mischung finden dürfte. Es handelt sich um den Tiefseekalmar Histioteuthis meleagroteuthis. Die Angehörigen der Gattung Histioteuthis zeigen einen der bemerkenswertesten Fälle von Assymetrie in der Tierwelt, denn das linke Auge is deutlich größer als das rechte, und dazu von teleskopartiger Form. Zudem steht es deutlich aus dem Kopf heraus, und ist im Gegensatz zum eher bläulichen linken Auge beim lebenden Kalmar gelblich grün. Allem Anschein nach liegt dier Sinn dieser Verschiedenartigkeit darin dass dieser Tiefseekalmar mit einem Auge nach unten und mit einem nach oben Richtung Oberfläche sieht.

Was von vorne betrachtet rechts am Kopf ein bisschen aussieht wie der Siphon, ist tatsächlich das linke Teleskopauge. Das Photo stammt aus dem Zoologischen Museum Hamburg.

Bild des Tages: Posthörnchen

Samstag, Februar 12th, 2011

Endlich gibt es mal wieder zumindest ein Bild des Tages, allerdings leider ohne viel Beschreibung. Bei dem Photo handelt es sich um die Schale eines Posthörnchens (Spirula spirula), einer der zweifellos bemerkenswertesten lebenden Cephalopoden:

Statt des für fast alle modernen Kopffüßer typischen Schulp besitzen Posthörnchen ein gewundenes Kalkgehäuse, das allerdings beim lebenden Tier praktisch nicht zu sehen ist, da es sich im Innern des Körpers befindet. Das Photo stammt übrigens aus dem außerordentlich zu empfehlenden Zoologischen Museum in Heidelberg.

Bild des Tages: Quastenflosser im Zoologischen Museum Kopenhagen

Montag, November 8th, 2010

Nachdem ich gestern das Photo eines Baby-Quastenflosser gepostet habe, ist mir spontan die Idee gekommen, eine Miniserie über Quastenflosser zu machen. Ich hatte ja bereits früher schon mal ein paar Bilder des Quastenflossers im Naturhistorischen Museums in Wien gezeigt (http://bestiarium.kryptozoologie.net/artikel/bilder-des-tages-der-quastenflosser/), und wollte nun auch noch ein paar Photos des Exemplares zeigen, dass ich im Zoologischen Museum in Kopenhagen photographiert habe. Dieses Museum ist wirklich eines der besten und schönsten Naturkunde-Museen das ich kenne, und ich kan jedem der sich für so etwas interessiert, nur absolut raten es einmal zu besuchen wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Wie man auf dem Photo sieht, fehlt diesem Exemplar die kleine “Flössel” am Ende der eigentlichen Schwanzflosse.

Hier ein Detail des Kopfes:

Und noch mal ein paar Details der Fleischflossen:

Bild des Tages: Baby-Quastenflosser

Sonntag, November 7th, 2010

Ich war ja leider die letzten Wochen ziemlich inaktiv und habe schon ziemlich lange nichts mehr neues geschrieben. Ich möchte daher versuchen in nächster Zeit mal wieder etwas öfter zu bloggen. Da ich in aller Regel versuche hier Dinge zu zeigen, die man nicht in gleicher oder ähnlicher Form auch auf vielen anderen Seiten im Internet finden kann, habe ich auch heute mal wieder in meinem Photoarchiv gesucht, um etwas möglichst interessantes zu finden. Heute habe ich mich entschieden ein Photo eines Baby-Quastenflossers (Latimeria chalumnae) zu posten. Das Modell (wahrscheinlich ein Abguss eines Originals) befindet sich im Zoologischen Museum in Hamburg.

Man sieht auf dem Photo auch gut den Dottersack des Jungtieres. Quastenflosser sind ja wie allseits bekannt in beinahe jeder Hinsicht ziemlich ungewöhnlich, und da macht auch ihre Fortpflanzung keinen Unterschied. Im Körper der weiblichen Quastenflosser reifen zwei bis vier Dutzend Eier heran, aus denen die Jungtiere noch im Mutterleib schlüpfen, sprich Quastenflosser sind ovovivipar. Die Eier sind extrem groß, mit einem Durchmesser von etwa 9 cm und einem Gewicht von ca. 300 g. Das macht sie, wenn man mal die Eier der Walhaie (über deren Gewicht ich leider nichts herausfinden konnte) nicht mitzählt, zu den größten Eiern aller lebenden Fische.