Bild des Tages: hypermelanistisches Reh

Albinos kommen ja immer wieder bei allen möglichen Arten vor, auch beim Menschen, nämlich dann wenn der Körper zu wenig oder auch gar keine Pigmente bildet. Umgekehrt kann der Körper aber auch zu viele Pigmente bilden, ein Phänomen das besonders bei Jaguaren und Leoparden bekannt ist, und oft fälschlicherweise als „schwarze Panther“ bezeichnet wird. Oft führen solche Mutationen zu einer verringerten Wahrscheinlichkeit zu überleben, etwa weil die Tarnung damit verhindert wird, aber es kann unter Umständen auch positive Folgen haben. Zum Einen können komplett schwarze Individuen teilweise durchaus in entsprechendem Lebensraum besonders gut getarnt sein, und zum anderen kann gerade in kalten Gebieten ein sehr dunkler Körper dabei helfen, die Körpertemperatur schneller zu erwärmen. Daher findet man etwa bei der Kreuzotter vor allem in höher gelegenen Regionen oft Schwärzlinge. Bei Säugern dürfte in aller Regel der Temperaturfaktor eine eher untergeordnete Rolle spielen, und eher die bessere Tarnung Schwärzlinge begünstigen. Es gibt etwa einige sumpfige Gegenden, wo man relativ häufig schwarze Rehe findet. Woher dieses spezielle Reh stammt, welches im Naturhistorischen Museum in Berlin ausgestellt ist, kan ich allerdings nicht sagen:

hypermelanistisches Reh

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