Bild des Tages: Belugaschädel

Hier mal ein paar Schädelansichten eines Belugaschädels aus dem Zoologischen Museum in Hamburg:

beluga

Man sieht schöne eine gewisse Assymetrie des Schädels, wie man sie in verschieden stark ausgeprägter Weise bei vielen Zahnwalen findet. Was man leider nicht gut sind, sind die Zähne, denn Belugas entwickeln wirklich sehr seltsame Abkaumuster ihrer Zähne, wobei seltsame, beinahe teelöffelartige Formen entstehen.
Belugas nehmen ihre Nahrung ja vor allem am Grund auf, etwa Plattfische oder auch diverse eher bodenorientiert lebende Dorschfische, und vielleicht spielt ja der Abrieb durch mit aufgenommenes Sediment auch eine gewisse Rolle bei der Zahnabrasion.
Interessant ist auch die Form des Belugaschädels, welche ja vor einiger Zeit dazu führte, dass ein an der russischen Küste angetriebener Belugakadaver zigfach als Überrest eines Meeresreptils angesehen wurde. Aber wie bei den meisten anderen Zahnwalen auch, wird beim Beluga der Großteil der äußeren Kopfform von Muskulatur, Blubber sowie natürlich auch der gut ausgeprägten Melone ausgemacht, und kaum von der tatsächlichen Form des Schädels.

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